Asthma heilen: Lebensweise


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Kuren am Meer, Solebäder (z.B. Bad Ems) und Bergaufenthalte können Asthma lindern und im günstigsten Fall eine Phase mit vielen Asthmaanfällen beenden.

Die Heilwirkung wird durch die salzhaltige Luft am Meer oder in Solebädern und die fehlenden Allergieauslöser in den Bergen bewirkt.

Auch zu Hause kann man mit Meersalz oder Sole-Salzen inhalieren. Dazu besorgt man sich geeignetes Salz und inhaliert entweder über einer Schüssel mit heissem Wasser oder mit einem speziellen Inhalationsgerät.

Wichtig ist es auch, für möglichst gute und feuchte Luft zu Hause zu sorgen.

Die Luftfeuchtigkeit sollte ausreichen, denn trockene Luft reizt die Atemwege zusätzlich.

Im Winter, bei Heizungsluft kann es helfen, sich einen Luftbefeuchter anzuschaffen. Dabei sollte man darauf achten, dass es sich um einen Luftbefeuchter handelt, der ausreichende Mengen Wasser in die Luft abgibt. Für einen Raum von 20 qm müssen pro Tag mehere Liter Wasser verdampft werden, um die Luftfeuchtigkeit ausreichend zu steigern.

Zur Kontrolle der Raumfeuchtigkeit sollte man sich ein Hygrometer (Messgerät für Luftfeuchtigkeit) anschaffen. Feuchtigkeiten ab 50 Prozent sind akzeptabel, ab 60 Prozent noch besser.

Psychotherapeutische Behandlung kann helfen die Stressneigung abzubauen, die die Asthmaanfälle fördert. Dabei lernt man den Umgang mit äusseren und inneren Stressfaktoren. Dies kann sich günstig auf die Anfallshäufigkeit und -schwere auswirken.

Bewegung an frischer Luft und leichter Sport können die Lungen trainieren, sodass man insgesamt leichter atmen kann. Besonders Schwimmen trainiert die Lungen ausgiebig. Bei der Ausübung von Sport muss man jedoch unbedingt darauf achten, sich nicht zu überanstrengen, denn Asthmaanfälle können durch Überanstrengung ausgelöst werden.

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